Japan
Tokio: Reiseplan & Tipps
Tokio ist mit dem Großraum über 35 Millionen Einwohnern die größte Metropole der Welt und trotzdem erstaunlich übersichtlich. Das Bahnnetz ist pünktlich und dicht, die Stadt ist sehr sicher, und jedes Viertel hat seinen eigenen Charakter: Tempel und Handwerk im Osten, Neonlichter und Shopping im Westen, Mode und Architektur im Süden.
Für einen Kurztrip lohnt sich Tokio, weil du in wenigen Tagen völlig verschiedene Welten erlebst: ein Morgen auf dem Fischmarkt, ein Nachmittag im Schrein im Wald, ein Abend in einer winzigen Kneipengasse. Essen ist dabei ein eigenes Highlight, von Ramen und Sushi bis zu Konbini-Snacks. Plane Jetlag und lange Laufwege ein.
Fertige Reisepläne
3 Tage · 22 Stopps
Tokio in 3 Tagen
Drei Tage in Tokio mit einer festen Basis in Asakusa/Ueno: entspannte Ankunft mit Altstadt-Flair, ein Tag voller Architektur und Esskultur in Ginza und Marunouchi und ein ruhiger Abschlussmorgen vor dem Rückflug.
- Tag 1Ankunft und Altstadt Asakusa
- Tag 2Geschichte, Architektur und Esskultur
- Tag 3Schreine, Gärten und Abreise
Wochenende mit Geheimtipps · 16 Stopps
Tokio: Wochenende mit Geheimtipps
Zwei entspannte Tage in Tokio abseits der Touristenpfade: Samstag Ankunft mit Kaffee, Kunst und Izakaya in Kuramae und Asakusabashi, Sonntag Shimokitazawa und Kichijoji mit Cafés, Galerien und lokaler Küche.
- Tag 1Ankunft, Kaffee und Handwerk
- Tag 2Kunst und Kaffee im Westen
Das solltest du sehen
Sensō-ji (Asakusa)
Tokios ältester Tempel mit der Kaminarimon-Pforte und der Einkaufsstraße Nakamise-dōri ist ein guter Einstieg in das traditionelle Tokio.
Meiji-Schrein
Der Shintō-Schrein liegt in einem ruhigen Waldgebiet mitten in Shibuya und ist ein Gegenpol zum Großstadtlärm.
Shibuya Crossing
Die berühmte Kreuzung lässt sich gut von oberen Stockwerken wie dem Shibuya Sky beobachten.
Tokyo Skytree
Der Fernsehturm bietet bei klarem Wetter weite Sicht über die Stadt, mitunter bis zum Fuji.
Kaiserpalast mit Östlichen Gärten (Kōkyo Higashi Gyoen)
Die Gärten der ehemaligen Edo-Burg sind frei zugänglich und zeigen Reste der Burganlage.
Tsukiji Outer Market
Der Markt am Rand des früheren Großmarkts ist ideal für ein frühes Sushi-Frühstück und Streetfood.
Wo übernachten
Shinjuku
Für alle, die beim ersten Besuch zentral und mit besten Bahnverbindungen wohnen und abends viel Auswahl wollen.
Asakusa
Für Budgetreisende und Fans des traditionellen Tokios, mit günstigen Hostels und Hotels sowie ruhigeren Abenden.
Shibuya
Für Shopping, Nachtleben und Trendbewusste, die junge Atmosphäre mögen.
Ginza / Marunouchi
Für Komfort suchende Reisende nahe dem Hauptbahnhof Tokyo Station, mit gehobenen Hotels und guter Anbindung für Ausflüge.
Beste Reisezeit
Am besten sind März bis Mai und Oktober bis November: mild, meist trocken und mit Kirschblüte (Ende März bis Anfang April) oder Herbstlaub. Zur Kirschblüte und in der Golden Week (Ende April bis Anfang Mai) sind Hotels voll und deutlich teurer. Meide Juli und August wegen schwüler Hitze, und den Juni wegen der Regenzeit. Taifune sind vor allem im September möglich; der Winter ist trocken, kühl und sonnig, und oft günstiger.
- Jan
- Feb
- Mär ✓
- Apr ✓
- Mai ✓
- Jun
- Jul
- Aug
- Sep
- Okt ✓
- Nov ✓
- Dez
Anreise
Direktflüge aus Frankfurt, München oder Wien bzw. Zürich gibt es je nach Saison nach Haneda, sonst meist mit Umstieg; die Flugzeit beträgt rund 14 Stunden. Haneda (HND) liegt nah an der Stadt: Mit Bahn oder Monorail bist du in etwa 30 bis 40 Minuten im Zentrum. Vom weiter entfernten Narita (NRT) fährst du mit Narita Express oder Skyliner in 40 bis 60 Minuten nach Tokyo, Ueno oder Shinjuku. Rechne mit grob 10 bis 30 Euro je nach Verkehrsmittel.
Unterwegs in der Stadt
Das Netz aus JR-Yamanote-Linie und U-Bahn bringt dich fast überall hin; Google Maps zeigt Verbindungen zuverlässig. Eine aufladbare Suica- oder Pasmo-Karte (auch im Smartphone-Wallet) ist praktischer als Einzeltickets. Ein Tagesticket für die U-Bahn lohnt nur bei vielen Fahrten, viele Viertel erkundest du am besten zu Fuß.
Budget pro Tag
sparsam
55 €
mittel
120 €
pro Person, ohne Unterkunft. Essen ist günstig und gut, auch für wenig Geld, während Unterkunft und Eintritte in Aussichtstürme oder Museen schnell ins Geld gehen.
Tipps von Einheimischen
- Vermeide die Hauptverkehrszeit zwischen etwa 7:30 und 9:30 Uhr, da die Züge extrem voll sind.
- Bring etwas Bargeld mit, denn kleine Restaurants und Schreine akzeptieren oft keine Karten; Geldautomaten in 7-Eleven-Filialen funktionieren mit ausländischen Karten.
- Trinkgeld ist nicht üblich und kann Verwirrung auslösen; ein freundliches Danke genügt.
- Telefoniere und esse in Zügen nicht, und wirf Müll ordentlich weg; öffentliche Mülleimer sind selten, nimm Abfall mit.
Häufige Fragen
Wie viele Tage sollte man für Tokio einplanen?
Für die wichtigsten Viertel reichen 3 bis 4 Tage. Mit 2 Tagen konzentrierst du dich auf wenige Gegenden wie Asakusa, Shibuya und Shinjuku. Wegen des Jetlags lohnt sich ein Puffer.
Welches Viertel ist zum Übernachten am besten?
Shinjuku ist für den ersten Besuch wegen der Verkehrsanbindung am praktischsten. Asakusa ist ruhiger und günstiger, Shibuya lebendiger. Wichtig ist vor allem die Nähe zu einer Bahnstation.
Ist Tokio teuer?
Weniger als viele erwarten: Essen und öffentliche Verkehrsmittel sind erschwinglich. Hotels sind in der Hochsaison teuer, bieten aber auch einfache Business-Hotels und Hostels. Der Wechselkurs beeinflusst die Kosten stark.
Wie komme ich vom Flughafen in die Stadt?
Von Haneda fährst du mit Keikyū-Linie oder Monorail in rund 30 Minuten ins Zentrum. Von Narita nutzt du Narita Express, Keisei Skyliner oder günstigere Zugverbindungen, die 40 bis 90 Minuten dauern. Spätabends gibt es auch Busse und Taxis, die deutlich teurer sind.
Ist Tokio sicher für Touristen?
Ja, Tokio gilt als eine der sichersten Großstädte der Welt, auch nachts. Übliche Vorsicht in Vergnügungsvierteln wie Kabukichō ist trotzdem sinnvoll, etwa bei Anwerbern vor Bars. Bei Erdbeben bleibst du ruhig und folgst den Hinweisen vor Ort.
Eigene Reise nach Tokio planen
Deine Daten, dein Tempo, deine Wünsche – Qurayo plant jeden Tag mit echten Orten und Wegen.