Niederlande
Amsterdam: Reiseplan & Tipps
Amsterdam ist kompakt: Die Altstadt mit dem Grachtengürtel lässt sich gut zu Fuß erkunden, und die wichtigsten Museen liegen nur wenige Minuten auseinander. Dadurch passt die Stadt hervorragend zu einem Kurztrip von zwei bis vier Tagen, ohne dass du viel Zeit mit Wegen verlierst.
Die Stadt verbindet Weltklasse-Kunst von Rembrandt bis van Gogh mit einer entspannten Café- und Marktkultur. Aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bist du per Flug oder Zug schnell da, und das Fahrrad gehört überall zum Straßenbild.
Fertige Reisepläne
3 Tage · 24 Stopps
Amsterdam in 3 Tagen
Drei entspannte Tage in Amsterdam mit fester Basis im Grachtengürtel: Ankunft mit Jordaan-Spaziergang, ein Tag für Geschichte und Museen, zum Abschluss Architektur, Märkte und Oost.
- Tag 1Ankunft und Jordaan-Bummel
- Tag 2Goldenes Zeitalter und Geschichte
- Tag 3Architektur, Märkte und Abreise
Wochenende mit Geheimtipps · 14 Stopps
Amsterdam: Wochenende mit Geheimtipps
Zwei entspannte Tage in Amsterdam: Samstag Ankunft und gemütliches Eintauchen in Oud-West und De Pijp, Sonntag Kunst und Kaffee im Osten und in Noord-nahen Vierteln vor der Heimreise.
- Tag 1Ankunft, Märkte und Kaffee
- Tag 2Kunst, Kaffee und Abschied
Das solltest du sehen
Rijksmuseum
Das Nationalmuseum zeigt niederländische Meister wie Rembrandt und Vermeer, darunter die Nachtwache.
Van Gogh Museum
Es besitzt die größte Sammlung von Werken Vincent van Goghs weltweit.
Anne Frank Huis
Das Hinterhaus an der Prinsengracht, in dem sich Anne Frank versteckte, ist ein bewegender Ort der Geschichte; Tickets solltest du weit im Voraus online buchen.
Grachtengürtel (Herengracht, Keizersgracht, Prinsengracht)
Die Kanäle des 17. Jahrhunderts gehören zum UNESCO-Welterbe und sind bei einem Spaziergang oder einer Grachtenfahrt am schönsten.
Jordaan
Das Viertel mit kleinen Gassen, Galerien, Cafés und dem Noordermarkt eignet sich gut zum Bummeln.
Vondelpark
Der größte Stadtpark ist ideal für eine Pause zwischen den Museen oder eine Radtour.
Wo übernachten
Jordaan
Für alle, die ruhig und charmant mit vielen Cafés und Restaurants in Gehweite der Sehenswürdigkeiten wohnen wollen.
Museumkwartier
Für Kunstfans, die Rijksmuseum, Van Gogh Museum und Vondelpark direkt vor der Tür haben möchten.
De Pijp
Für junge Reisende und Foodies mit dem Albert-Cuyp-Markt, vielen Bars und internationaler Küche.
Amsterdam-Centrum (Oude Zijde)
Für Kurzentschlossene, die kurze Wege zum Hauptbahnhof wollen, mit dem Nachteil von mehr Trubel und Lärm.
Beste Reisezeit
Am angenehmsten sind April bis Juni sowie September, wenn es mild ist und die Stadt grün wirkt. Ende März bis April ist die Tulpenblüte in der Umgebung ein Pluspunkt, dafür sind Ostern und Königstag (27. April) sehr voll und teuer. Im Juli und August ist es sehr touristisch, und die Hotelpreise steigen. Von November bis Februar ist es kühl, nass und früh dunkel, dafür findest du meist günstigere Zimmer.
- Jan
- Feb
- Mär
- Apr ✓
- Mai ✓
- Jun ✓
- Jul
- Aug
- Sep ✓
- Okt
- Nov
- Dez
Anreise
Der Flughafen Schiphol liegt rund 15 km südwestlich der Stadt, Direktflüge gibt es aus vielen deutschen, österreichischen und Schweizer Städten. Vom Flughafen fährt der Zug in etwa 15 bis 20 Minuten zum Hauptbahnhof Amsterdam Centraal und kostet meist unter 6 Euro. Alternativ kommst du mit dem Fernzug, etwa aus Köln in rund 3 bis 3,5 Stunden, aus Frankfurt in etwa 4 Stunden. Die Preise schwanken stark, früh gebuchte Sparpreise sind deutlich günstiger.
Unterwegs in der Stadt
Die Altstadt erkundest du am besten zu Fuß, für weitere Strecken fahren Tram, Bus und Metro. Bezahlt wird kontaktlos mit Bankkarte oder Handy, alternativ gibt es Tageskarten für den öffentlichen Nahverkehr (GVB). Achte beim Gehen auf Radfahrer und halte die Radwege frei.
Budget pro Tag
sparsam
55 €
mittel
110 €
pro Person, ohne Unterkunft. Unterkünfte und Museumseintritte sind vergleichsweise teuer, günstig sind Supermärkte, Snacks wie Pommes und Stroopwafels sowie die Fußwege.
Tipps von Einheimischen
- Buche Tickets für Anne Frank Huis, Rijksmuseum und Van Gogh Museum früh online mit Zeitfenster, sonst sind sie oft ausverkauft.
- Plane den Besuch beliebter Orte früh am Morgen oder spät am Nachmittag, wenn weniger Gruppen unterwegs sind.
- Leih dir ein Fahrrad nur, wenn du sicher radelst, und schließe es immer mit zwei Schlössern ab; sonst ist der ÖPNV entspannter.
- Der Albert-Cuyp-Markt in De Pijp ist ein günstiger Ort für ein Mittagessen, etwa mit frischen Stroopwafels oder Haring.
Häufige Fragen
Wie viele Tage braucht man in Amsterdam?
Zwei bis drei Tage reichen für die Highlights, Museen und die Grachten. Mit vier Tagen hast du Zeit für Ausflüge etwa nach Haarlem oder Zaandam und ein entspannteres Tempo.
In welchem Viertel übernachtet man am besten?
Jordaan und das Museumkwartier sind für die meisten Besucher die beste Wahl, weil sie zentral und angenehm sind. De Pijp passt, wenn du abends gern in Bars und Restaurants unterwegs bist.
Ist Amsterdam teuer?
Ja, vor allem Hotels sind im Vergleich zu vielen anderen europäischen Städten hoch. Mit Supermärkten, Märkten und viel Laufen lässt sich das Budget aber im Rahmen halten.
Wie komme ich vom Flughafen Schiphol in die Innenstadt?
Am schnellsten ist der Zug, der in etwa 15 bis 20 Minuten zum Hauptbahnhof fährt. Tickets bekommst du am Automaten oder per Bankkarte am Drehkreuz.
Ist Amsterdam sicher und gibt man Trinkgeld?
Amsterdam gilt als sicher, allerdings sind Taschendiebe in Menschenmengen und am Bahnhof aktiv. Trinkgeld ist nicht verpflichtend, in Restaurants sind aber etwa 5 bis 10 Prozent oder ein Aufrunden üblich.
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