Österreich
Wien: Reiseplan & Tipps
Wien verbindet kaiserliche Pracht mit einem entspannten Alltag. Schlösser, Oper und Museen liegen größtenteils innerhalb oder knapp außerhalb des Rings und sind mit Straßenbahn und U-Bahn schnell erreichbar. Dadurch lässt sich auch in zwei Tagen viel sehen, ohne ständig im Verkehr zu stecken.
Dazu kommen die Kaffeehauskultur, Heurigen am Stadtrand und eine der besten Musikszenen Europas. Aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist Wien per Zug oder Flug unkompliziert zu erreichen, was die Stadt zum idealen Ziel für ein verlängertes Wochenende macht.
Fertige Reisepläne
3 Tage · 25 Stopps
Wien in 3 Tagen
Drei entspannte Tage in Wien mit einer festen Unterkunft in der Innenstadt: Ankunft mit Kaffeehaus und Altstadt, dann Kaiserpracht und Architektur, zum Schluss Naschmarkt, Jugendstil und Abreise.
- Tag 1Ankommen und Altstadtbummel
- Tag 2Kaiserpracht und Ringstraße
- Tag 3Jugendstil, Markt und Abschied
Wochenende mit Geheimtipps · 11 Stopps
Wien: Wochenende mit Geheimtipps
Ein entspanntes Wochenende in Wien: Samstag Ankunft mit Naschmarkt-Umgebung, Kaffeehaus und Kunst im Freihausviertel, Sonntag Brunch, Grätzl-Bummel und Abreise.
- Tag 1Ankommen, Kaffee und Grätzl-Genuss
- Tag 2Brunch, Kunst und Abschied
Das solltest du sehen
Schloss Schönbrunn
Die ehemalige Sommerresidenz der Habsburger mit Prunkräumen, großem Park und Gloriette gehört zum UNESCO-Welterbe.
Stephansdom
Das gotische Wahrzeichen im Zentrum bietet Turmaufstieg, Katakomben und das markante bunte Dach.
Hofburg
Der frühere Kaiserpalast beherbergt unter anderem das Sisi Museum, die Kaiserappartements und die Schatzkammer.
Kunsthistorisches Museum
Es zeigt eine der bedeutendsten Gemäldesammlungen Europas, darunter viele Werke von Bruegel.
Schloss Belvedere
Hier hängt Klimts „Der Kuss“, dazu gibt es barocke Gärten mit Blick auf die Stadt.
Wiener Staatsoper
Eines der führenden Opernhäuser der Welt, mit Führungen und günstigen Stehplätzen für Vorstellungen.
Wo übernachten
Innere Stadt (1. Bezirk)
Für alle, die beim ersten Besuch alles zu Fuß erreichen wollen und dafür höhere Hotelpreise akzeptieren.
Neubau und Josefstadt (7. und 8. Bezirk)
Für Reisende, die kleine Läden, Cafés und ruhigere Gassen nahe dem Museumsquartier mögen.
Leopoldstadt (2. Bezirk)
Für alle, die Prater, Karmelitermarkt und gute Verbindungen mit der U-Bahn schätzen, bei moderateren Preisen.
Naschmarkt und Wieden (4. Bezirk)
Für Genießer, die Markt, Restaurants und Nachtleben vor der Tür haben möchten.
Beste Reisezeit
Am schönsten sind April bis Juni sowie September und Oktober, mit milden Temperaturen und moderaten Preisen. Im Dezember sind die Weihnachtsmärkte ein Highlight, dann sind die Stadt und die Hotels aber voll und teurer. Juli und August können heiß werden, einige Bühnen pausieren dann. Im Januar und Februar ist es kalt und grau, dafür gibt es Ballsaison und günstigere Zimmer.
- Jan
- Feb
- Mär
- Apr ✓
- Mai ✓
- Jun ✓
- Jul
- Aug
- Sep ✓
- Okt ✓
- Nov
- Dez ✓
Anreise
Der Flughafen Wien-Schwechat liegt etwa 18 km südöstlich des Zentrums. Der City Airport Train (CAT) und die S7 fahren in rund 16 bis 25 Minuten nach Wien Mitte, die S7 kostet nur wenige Euro. Aus Deutschland und der Schweiz kommst du auch gut mit dem Zug zum Hauptbahnhof (Wien Hbf), etwa aus München in rund vier Stunden und aus Zürich in rund acht Stunden mit dem Nachtzug oder Tageszug.
Unterwegs in der Stadt
Das Netz aus U-Bahn, Straßenbahn und Bus ist dicht und zuverlässig, die Innenstadt kannst du gut zu Fuß erkunden. Für 2 bis 4 Tage lohnen sich 24-, 48- oder 72-Stunden-Tickets der Wiener Linien. Eine Wien-Card kann sich lohnen, wenn du mehrere Museen mit Ermäßigung besuchst.
Budget pro Tag
sparsam
50 €
mittel
110 €
pro Person, ohne Unterkunft. Öffentlicher Verkehr und Stehplätze in der Oper sind günstig, Eintritte in Schlösser und Restaurants im Zentrum eher teuer.
Tipps von Einheimischen
- Im Kaffeehaus darfst du lange sitzen bleiben, bestelle einen Kaffee und ein Glas Leitungswasser dazu, das serviert wird kostenlos.
- Sichere dir Tickets für Schönbrunn und Hofburg vorab online, um Warteschlangen zu umgehen.
- Heurigen in Grinzing, Nussdorf oder Stammersdorf sind mit Straßenbahn oder Bus erreichbar, gute Alternativen zu den Touristenlokalen im Zentrum.
- Die Stehplätze der Staatsoper werden erst kurz vor Beginn verkauft und kosten nur wenige Euro, komm früh für gute Plätze.
Häufige Fragen
Wie viele Tage braucht man für Wien?
Für die wichtigsten Highlights genügen zwei Tage, drei bis vier Tage bieten Platz für Museen, Heurigen und Ausflüge. Wer in die Wachau oder nach Bratislava fahren will, plant einen weiteren Tag ein.
In welcher Gegend übernachtet man am besten in Wien?
Für kurze Aufenthalte ist die Innere Stadt am bequemsten, günstiger und lebendiger sind Neubau, Leopoldstadt oder Wieden. Wichtig ist vor allem die Nähe zu einer U-Bahn-Station.
Ist Wien teuer?
Wien liegt im mitteleuropäischen Mittelfeld und ist oft günstiger als München oder Zürich. Öffentlicher Verkehr und Essen im Alltag sind preiswert, Unterkünfte im Zentrum und Eintritte kosten mehr.
Wie komme ich vom Flughafen in die Innenstadt?
Mit dem CAT oder der S-Bahn S7 bist du in etwa 16 bis 25 Minuten bei Wien Mitte. Der Railjet fährt ebenfalls zum Hauptbahnhof, ein Taxi dauert etwa 25 bis 40 Minuten und kostet deutlich mehr.
Ist Wien sicher und wie viel Trinkgeld gibt man?
Wien gilt als sehr sichere Großstadt, in Menschenmengen und Bahnen solltest du aber auf Taschendiebe achten. Trinkgeld sind üblicherweise etwa 5 bis 10 Prozent, indem du den Betrag beim Bezahlen aufrundest.
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