Portugal

Porto: Reiseplan & Tipps

Porto liegt am Nordufer des Douro, kurz vor der Mündung in den Atlantik. Die Altstadt zieht sich steil den Hang hinauf, ist UNESCO-Welterbe und lässt sich gut zu Fuß erkunden. Azulejo-Fassaden, Brücken und Portweinkeller liegen eng beieinander, daher sieht man in wenigen Tagen viel.

Von Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es Direktflüge, die Flugzeit beträgt etwa 3 Stunden. Das Preisniveau ist niedriger als in vielen westeuropäischen Städten. Strände, Weingüter im Douro-Tal und Braga oder Guimarães eignen sich als Ergänzung zur Stadt.

Fertige Reisepläne

Das solltest du sehen

  • Ribeira

    Das Uferviertel am Douro mit engen Gassen, Cafés und Blick auf die Dom-Luís-I-Brücke ist der klassische Startpunkt.

  • Ponte Dom Luís I

    Die zweistöckige Eisenbrücke verbindet Porto mit Vila Nova de Gaia, und du kannst oben und unten zu Fuß hinüber.

  • Livraria Lello

    Die neugotische Buchhandlung mit geschwungener Treppe ist architektonisch sehenswert, verlangt aber ein Ticket und Vorausplanung.

  • Estação de São Bento

    Der Bahnhof hat in der Eingangshalle große Azulejo-Tafeln, die Szenen aus der portugiesischen Geschichte zeigen.

  • Torre dos Clérigos

    Vom Turm der barocken Kirche hast du einen guten Blick über die Dächer der Stadt.

  • Portweinkeller in Vila Nova de Gaia

    Bei Verkostungen in Kellern wie Sandeman, Graham's oder Taylor's lernst du die Portweinstile kennen.

Wo übernachten

  • Ribeira

    Für alle, die direkt am Fluss wohnen wollen und Atmosphäre über Ruhe stellen; abends und in der Saison ist es lebhaft.

  • Baixa und Aliados

    Zentral mit guter Metroanbindung, Cafés und Hotels, ideal für einen kurzen Aufenthalt mit wenig Wegen.

  • Cedofeita und Miguel Bombarda

    Für Leute, die Galerien, Concept Stores und Cafés mögen und ein weniger touristisches Viertel suchen.

  • Foz do Douro

    Für Strandspaziergänge und ein ruhiges Viertel an der Atlantikmündung, etwas außerhalb des Zentrums.

Beste Reisezeit

Am besten reist du von April bis Juni oder im September und Oktober, wenn es mild ist und weniger los ist als im Hochsommer. Juli und August sind warm und voll, die Preise für Unterkünfte steigen. Im Winter regnet es oft, dafür ist es ruhig und günstiger. Rund um das Johannisfest São João am 23. und 24. Juni ist die Stadt sehr voll und teuer.

  • Jan
  • Feb
  • Mär
  • Apr ✓
  • Mai ✓
  • Jun ✓
  • Jul
  • Aug
  • Sep ✓
  • Okt ✓
  • Nov
  • Dez

Anreise

Der Flughafen Francisco Sá Carneiro liegt etwa 11 km nördlich der Innenstadt und wird aus Deutschland, Österreich und der Schweiz direkt angeflogen. Die Metro-Linie E (violett) fährt in rund 30 bis 35 Minuten ins Zentrum, das Ticket kostet wenige Euro. Ein Taxi oder eine Fahrt mit einem Fahrdienst dauert etwa 20 bis 30 Minuten und kostet meist 20 bis 30 Euro. Fernzüge halten am Bahnhof Campanhã, von Lissabon dauert die Fahrt etwa drei Stunden.

Unterwegs in der Stadt

Die Altstadt erkundest du am besten zu Fuß, rechne aber mit vielen Steigungen. Für weitere Strecken bieten sich Metro und Bus an, dafür brauchst du die wiederaufladbare Andante-Karte, auf die du Einzelfahrten lädst. Alte Straßenbahnen und die Seilbahn in Gaia sind eher für das Erlebnis als für den Alltag gedacht.

Budget pro Tag

sparsam

45 €

mittel

90 €

pro Person, ohne Unterkunft. Essen und Nahverkehr sind günstig, während Unterkünfte in der Hauptsaison und geführte Touren oder Douro-Ausflüge den größten Posten ausmachen.

Tipps von Einheimischen

  • Buche Eintritt für Livraria Lello und Portweinkeller im Voraus, vor allem am Wochenende, und komm früh am Tag.
  • Überquere die Brücke oben auf der Ebene der Metro und genieße den Sonnenuntergang vom Jardim do Morro in Gaia.
  • Probiere die Francesinha, ein überbackenes Sandwich mit Soße, und iss mittags im Tagesgericht-Lokal, das ist meist deutlich günstiger.
  • Gutes Schuhwerk ist wichtig, denn das Kopfsteinpflaster ist bei Regen rutschig und die Hänge sind steil.

Häufige Fragen

Wie viele Tage braucht man in Porto?

Zwei volle Tage reichen für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Altstadt und Gaia. Mit drei bis vier Tagen bleibt Zeit für Foz, einen Strandtag oder einen Ausflug ins Douro-Tal.

Wo übernachtet man am besten in Porto?

Für einen kurzen Besuch sind Baixa, Aliados und Ribeira praktisch, weil du viel zu Fuß erreichst. Cedofeita ist eine gute Wahl, wenn du es ruhiger und lokaler magst.

Ist Porto teuer?

Im Vergleich zu Deutschland, Österreich oder der Schweiz ist Porto für Essen, Getränke und Nahverkehr günstig. Unterkünfte sind in den Sommermonaten und an Wochenenden spürbar teurer.

Wie komme ich vom Flughafen Porto in die Stadt?

Am einfachsten fährst du mit der Metro-Linie E, sie braucht rund 30 bis 35 Minuten bis ins Zentrum. Taxis sind schneller, kosten aber ein Vielfaches.

Ist Porto sicher für Touristen?

Porto gilt als sicher, trotzdem solltest du in Menschenmengen und in der Metro auf Taschendiebe achten. Trinkgeld ist nicht Pflicht, in Restaurants sind aufgerundete Beträge oder etwa 5 bis 10 Prozent üblich.

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