Ungarn
Budapest: Reiseplan & Tipps
Budapest verbindet zwei Stadtteile, die sehr verschieden sind: das hügelige Buda mit Burgviertel und Fischerbastei und das flache Pest mit Parlament, Cafés und Ausgehvierteln. Die Donau liegt dazwischen, und fast alle wichtigen Ziele erreichst du zu Fuß oder mit wenigen Stationen Bahn.
Für einen Kurztrip eignet sich die Stadt gut: Die Entfernungen sind kurz, Flüge aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind häufig, und Thermalbäder, Ruinenbars und ungarische Küche sorgen auch bei schlechtem Wetter für ein volles Programm. Das Preisniveau liegt meist unter dem von Wien oder Zürich.
Fertige Reisepläne
3 Tage · 24 Stopps
Budapest in 3 Tagen
Drei entspannte Tage in Budapest mit einer Basis in Pest: Ankunft und Altstadt-Spaziergang, dann Burgviertel und Thermalbad, zum Abschluss Jugendstil, Markthalle und Abreise.
- Tag 1Ankunft und Pester Innenstadt
- Tag 2Burgviertel, Thermen und Ruinenbars
- Tag 3Jugendstil, Markthalle und Abreise
Wochenende mit Geheimtipps · 14 Stopps
Budapest: Wochenende mit Geheimtipps
Ein entspanntes Wochenende in Budapest mit Fokus auf lokale Cafés, Märkte und kleine Kunstorte, Samstag in Erzsébetváros und Józsefváros, Sonntag in Újlipótváros und Buda.
- Tag 1Ankommen, Kaffee und Kunst
- Tag 2Markt, Galerien, Buda-Ruhe
Das solltest du sehen
Országház (Parlamentsgebäude)
Das neugotische Gebäude am Donauufer ist das Wahrzeichen der Stadt, und bei einer Führung siehst du die Kuppelhalle mit der Stephanskrone.
Fischerbastei (Halászbástya)
Von den Terrassen hast du einen weiten Blick über die Donau auf Pest, besonders morgens ist es dort ruhiger.
Burgpalast (Budavári Palota)
Der große Komplex auf dem Burgberg beherbergt unter anderem die Ungarische Nationalgalerie und das Budapester Historische Museum.
Széchenyi-Heilbad
Eines der größten Thermalbäder Europas mit gelben neobarocken Gebäuden und warmen Außenbecken im Stadtwäldchen.
St.-Stephans-Basilika (Szent István-bazilika)
Von der Kuppel aus bekommst du einen Rundblick über Pest, und im Inneren finden regelmäßig Orgelkonzerte statt.
Große Markthalle (Nagyvásárcsarnok)
Hier probierst du Paprika, Salami und Lángos und siehst die historische Eisenkonstruktion aus dem 19. Jahrhundert.
Wo übernachten
Belváros-Lipótváros (V. Bezirk)
Ideal für Erstbesucher, die alles zu Fuß erreichen wollen, mit Parlament, Basilika und Donaupromenade.
Erzsébetváros (VII. Bezirk, Jüdisches Viertel)
Für alle, die abends Ruinenbars, Streetfood und Kneipen vor der Tür haben möchten, allerdings mit Lärm am Wochenende.
Burgviertel (Várnegyed)
Für ruhige Aufenthalte mit Aussicht und historischen Gassen, dafür weniger Auswahl an Restaurants am Abend.
Víziváros (I. Bezirk, am Donauufer in Buda)
Gut für Paare und Ruhesuchende, die nah an der Kettenbrücke und am Gellértberg wohnen wollen.
Beste Reisezeit
Am angenehmsten sind April bis Juni sowie September und Oktober mit milden Temperaturen und gut machbaren Stadtspaziergängen. Im Juli und August wird es oft über 30 Grad heiß, die Thermalbäder sind dann aber ein Plus. Im Winter ist es kalt und grau, dafür sind Thermalbäder und Weihnachtsmärkte im Dezember eine Reise wert, und Unterkünfte sind außerhalb der Feiertage oft günstiger. Meide die Tage des Formel-1-Wochenendes im Sommer und Silvester, wenn die Preise deutlich steigen.
- Jan
- Feb
- Mär
- Apr ✓
- Mai ✓
- Jun ✓
- Jul
- Aug
- Sep ✓
- Okt ✓
- Nov
- Dez
Anreise
Der Flughafen Budapest Ferenc Liszt (BUD) hat Direktverbindungen aus vielen deutschen, österreichischen und Schweizer Städten, der Flug dauert meist 1,5 bis 2 Stunden. Aus Wien kommst du alternativ in etwa 2,5 bis 3 Stunden mit dem Zug nach Budapest-Keleti oder Nyugati. Vom Flughafen fährt der Bus 100E direkt zur Innenstadt (rund 40 Minuten, wenige Euro), ein Taxi über eine App kostet je nach Anbieter etwa 25 bis 40 Euro.
Unterwegs in der Stadt
Das Zentrum ist gut zu Fuß erkundbar, für größere Strecken gibt es U-Bahn, Straßenbahn und Busse der BKK. Für 2 bis 4 Tage lohnt sich meist ein Tages- oder 72-Stunden-Ticket. Straßenbahn 2 am Pester Donauufer ist eine praktische und landschaftlich schöne Linie.
Budget pro Tag
sparsam
40 €
mittel
85 €
pro Person, ohne Unterkunft. Essen, Nahverkehr und Thermalbäder sind günstiger als in Westeuropa, während Cocktails in Touristenlokalen und Bad-Eintritte am Wochenende teurer ausfallen.
Tipps von Einheimischen
- Prüfe bei Restaurants die Rechnung auf eine bereits enthaltene Servicegebühr, bevor du zusätzlich Trinkgeld gibst; üblich sind 10 bis 15 Prozent.
- Zahle in Forint statt in Euro und lehne bei Kartenzahlung die Umrechnung in Euro ab, das ist fast immer günstiger.
- Besuche das Széchenyi-Bad früh am Morgen oder am Abend unter der Woche, tagsüber ist es oft sehr voll.
- Nutze für Taxis nur Apps wie Bolt oder die Dienste von Főtaxi, nicht die Taxis, die am Straßenrand warten.
Häufige Fragen
Wie viele Tage braucht man in Budapest?
Zwei Tage reichen für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, drei Tage sind entspannter und lassen Zeit für ein Thermalbad. Mit vier Tagen kannst du zusätzlich Ausflüge wie nach Szentendre oder in die Donauknie-Region einplanen.
In welchem Stadtteil übernachtet man am besten?
Für Erstbesucher ist der V. Bezirk rund um Parlament und Basilika am praktischsten. Wer abends ausgehen möchte, wählt den VII. Bezirk, wer Ruhe sucht, eher Buda.
Ist Budapest teuer?
Im Vergleich zu Deutschland, Österreich oder der Schweiz ist Budapest meist günstiger, besonders bei Essen, Bahnfahrten und Eintritten. Touristenlokale in der Innenstadt und Bars am Wochenende können jedoch spürbar teurer sein.
Wie komme ich vom Flughafen in die Stadt?
Der Bus 100E fährt direkt ins Zentrum und braucht rund 40 Minuten. Alternativ bringt dich ein Taxi per App in etwa 30 bis 45 Minuten zur Unterkunft, je nach Verkehr.
Ist Budapest für Touristen sicher?
Die Stadt gilt als sicher, am häufigsten kommt es zu Taschendiebstahl in Menschenmengen und Bahnen. Achte außerdem in Bars im Zentrum auf die Preise auf der Karte, bevor du bestellst.
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